Nachdem sich mein Ärger wegen den Arschlochmenschen gelegt hatte, konnte ich mich ganz auf das Konzert der 7
Countymusiker einlassen; sie brachten extrem viel Power und Elan mit auf die Bühne und steckten die ganzen Zuschauer an.
Von wegen: Long Live Rock 'n' Roll. Pop schon gar nicht. "Country forever" sollte es heißen, wenn man erstmals den Genuss des Albums "Internashville Urban Hymns" hinter sich hat. Sie heißen Boss, Hoss, Russ, Guss, Hank und Frank. Ach so: und Ernesto. Zumindest nennen sich die Berliner so, die sich zur Band "The Bosshoss" zusammengetan haben. Und sie scheinen sich ebenso ernst zu nehmen wie Country-Musik der Nabel der Welt ist. Zumindest schrammeln sie im Country-Stil durch die zeitgenössische Popmusikszene. Das macht manchen Song nicht schlechter, im Gegenteil. "Toxic" klingt viel entspannter als das Britney-Spears-Original. Jimi Hendrix' "Hey Joe" bekommt nach Jahrzehnten endlich Melodie. Nur "Like ice in the sunshine" wird in seiner Einfachheit offenbart. Spätestens da merkt man, dass die Songs im Akustik-Gitarren-Schrammel-Country irgendwo ein Spaß sind, wie ihn sich einst Sasha als Dick Brave mit dem Rock 'n' Roll der Elvis-Zeit erlaubt hat. Was Bosshoss indes nicht davon abgehalten hat, eigene Songs - im selben Stil - zum Album beizusteuern. Dass die Band kein wirkliches Country-Revival einläutet, merkt man daran, dass sie ihre Fans aus dem Lager der Rockmusik rekrutiert.
( diese Kritik hab ich im WEB geklaut!)
Es war echt eine tolle Show!!!!
glg Carina
carry00 - 22. Okt, 14:09